Schon zwischen zwei Menschen, die zusammen wohnen, ist das Bedürfnis nach Ordnung, nicht immer dasselbe. Manch einem gelingt es prima das schmutzige Geschirr in der Küche einfach zu ignorieren, der andere kann nicht schlafen, wenn nicht alles aufgeräumt ist.

Im Kinderzimmer verhält es sich nicht viel anders, denn was hier das Blut der Mutter zum Kochen bringt, ist für Kinder „ zum Weiterspielen aufgebaut“.

Ordnung ist aber nichts anderes als pure Gewohnheit. Eltern sollten daher von Anfang an darauf achten, dass benutztes Spielzeug ordentlich wieder eingeräumt wird. Machen sie es selber, besteht kaum Hoffnung, dass der Filius das irgendwann einmal selbstständig lernt. Außerdem macht es Spaß, spielerisch an die Sache heran zu gehen, wenn das Spielzeug in die dafür vorgesehene Kiste befördert wird.

Richtig aufräumen lernen

Für Kinder ist es nicht einfach, Ordnung zu halten, weil sie noch kein Verständnis dafür haben. Also sollte man ihnen helfen, indem Kisten oder Boxen das Aufräumen erleichtern. Eine Kiste für Playmobil, eine andere für Puppen und eine für Kuscheltiere, mit einem Bild-Aufkleber darauf, wird auch jedem Kind das zu Besuch kommt, schnell klar, was in welche Kiste gehört.

Für Erwachsene klingt das vielleicht zuerst komisch, aber es ist die beste Methode, sich an das Aufräumen zu gewöhnen und als Kind die Übersicht zu behalten. Die meisten Kinder nennen Aufräumen nämlich nur, dass das Spielzeug unter dem Bett oder dem Schreibtisch verschwindet, anstatt es ordentlich irgendwo zu lagern.

Um ein bisschen Spaß in die Angelegenheit zu bringen, kann am Abend bei der Aufräum-Aktion, ein kleiner Wettkampf stattfinden. Zum Beispiel, wer ist schneller? Mama oder das Kind?

Wie oft aufgeräumt werden sollte, kann besprochen werden. Entweder man entscheidet sich für täglich oder wöchentlich, dann kann am Wochenende endlich einmal der Staubsauger zum Einsatz kommen. Bei Schulkindern ändert sich die Situation jedoch wieder und alles fängt von vorne an.

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