Jeder Mensch hat mehr oder weniger gelernt, sich richtig auszudrücken, doch es kann durchaus passieren, dass etwas falsch verstanden wird. So entstehen nicht nur Missverständnisse, sondern auch Konflikte. Dabei ist es völlig verkehrt, sich auf das „ Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ zu verlassen.

Es macht durchaus Sinn, sich mit der eigenen Kommunikation ab und zu einmal auseinander zu setzen. Das bedeutet nicht nur auf das Hören, was selber gesagt wird, sondern auch zuhören, wenn andere sprechen. So wird schnell erkannt, dass es mehrere Arten der Kommunikation gibt, auf die man selber besonders gut anspricht.

Wichtige Punkte bei der Kommunikation

Man sollte bei seinen Aussagen immer sehr spezifisch sein und nicht beschönigen oder umschreiben. Das führt meistens nur zu Verwirrungen. Oft ist das Gefühl da, dass man stört oder nicht den richtigen Ton trifft, beispielsweise bei einem Vorgesetzten. Darum sollte sich vorher genau überlegt werden, in was für einem Ton das Gespräch ablaufen soll und es sollten nur Wichtigkeiten zur Sprache kommen.

Bei einem Partner ist das nicht viel anders, man sollte nur keine Angst haben, ihm richtig zuzuhören, auch wenn das, was er zu sagen hat, nicht unbedingt der Wahrheit entspricht. Das Gegenüber sollte die Möglichkeit bekommen, sich auszusprechen und man sollte ihm nie ins Wort fallen. Reagieren sollte man auch nicht mit einem Angriff oder gar einer Beleidigung. Das würde nur Unsicherheit und Unreife zeigen. Es ist am besten, dem Betreffenden in einem unpersönlichen Ton zuzuhören und danach ruhig, aber bestimmt seine Meinung dazu zu äußern.

Wer richtig kommunizieren will, darf auf keinen Fall die Stimme heben oder anfangen zu schreien, man sollte nie wütend eine Kommunikation führen. Wer verärgert ist, sollte vor einem klärenden Gespräch, einen anderen Raum aufsuchen, um sich zu beruhigen und abzuregen.

Vor einer Kommunikation sollte auf jeden Fall nachgedacht werden, denn nicht nur der andere kann etwas falsch machen, sondern auch man selber.