Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Zusammenleben mit anderen Menschen durch Toleranz und Rücksichtnahme vereinfacht wird. Warum fällt es dann manchen Menschen so schwer?

Die Antwort ist in diesem Fall gar nicht so schwer, denn jeder muss nur die Fähigkeit besitzen mit einer Vielfalt leben zu können. Der Mensch muss Unterschiede akzeptieren und zu Kompromissen bereit sein, außerdem erfordert Toleranz ein Minimum an Respekt. Jeder Mensch sollte darüber nachdenken, dass Toleranz heißt: Die Freiheit so zu sein wie man möchte, muss auch den Mitmenschen zugestanden werden.

Es ist vollkommen egal, ob es sich um einen Rollstuhlfahrer, einen Schwulen oder einen anders Gläubigen handelt. Mit Toleranz kommt jeder im Leben weiter. Genauso verhält es sich mit der Rücksichtnahme, einfach einmal im Bus einem älterem Menschen Platz machen oder einem Behinderten über die Straße helfen. Bei so lapidaren Dingen fängt es schon an und wenn andere davon überzeugt werden können, dem Beispiel zu folgen, wird das Miteinander auch besser werden.

Toleranz muss schon von Kindern erlernt werden

Im Alltag bemerkt man immer wieder fehlende Toleranz, man muss bloß an politische Gewalt oder die Angriffe auf Ausländer zu denken. Daher müssen schon bei Kindern so früh wie irgend möglich die Weichen für Toleranz und Rücksichtnahme gestellt werden.

Kinder sind von Natur aus weit toleranter als manch ein Erwachsener, sie spielen mit Kindern anderer Nationen, ohne sich Gedanken um den Hintergrund zu machen. Für Kinder ist bloß das Wort Rücksichtnahme ein Begriff, der erlernt werden muss und das kann schon spielerisch bereits im Kindergarten gelernt werden.

Das Ganze hat auch etwas mit Respekt zu tun, denn die Mitmenschen müssen auch so leben dürfen, wie sie wollen, außerdem sollte man immer erst einmal hinter die Fassade schauen und sich dann eine Meinung bilden. Man muss sie ja nicht immer gleich laut äußern!